Nautilus®

Gehen Sie von der Nautilus® aus auf Entdeckungsreise durch Rügen. Im Schlosspark Putbus können Sie den Lebensstil des Fürst Malte zu Putbus noch erahnen. Viele lauschige Ecken laden zum Verweilen ein. Oder lassen Sie sich in Binz vom Trubel der Badegäste mitreißen - bei einem Spaziergang auf der Strandpromenade können Sie das Zusammenspiel von alter und neuer Bäderarchitektur betrachten. Lust auf eine Schifffahrt? Der Seebrückenverkehr lädt zu Rundfahrten rund um Rügen, vorbei an den Kreidefelsen zum Kap Arkona ein. Hier lohnt es sich den Aufstieg auf den Leuchtturm zu machen und den Blick über die Insel zu genießen. Wechselnde Ausstellungen im Peilturm sowie eine Besichtigung des Rügenhof in Putgarten lassen die Zeit schnell vergehen.

Kap Arkona

Das Kap Arkona ist nicht nur durch seine zwei Leuchttürme zu deutschlandweiter Bekanntheit gelangt. Das ehemalige Fischerdorf Vitt ist ebenso malerisch wie reizvoll, die Aussicht auf die Ostsee atemberaubend. Die Slawen errichteten hier vor Jahrhunderten eine Wallanlage, die ihrem Gott "Svantevit" gewidmet war. Selbst heute sind noch Reste der Wallanlage sichtbar.

Natürlich bilden die beiden Leuchttürme den besonderen Blickfang des Kap Arkona. Im bereits 1826/27 nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel errichteten alten Leuchtturm können Hochzeiten gebucht werden, der 1902 errichtete zweite Leuchtturm dient bis heute als Orientierungshilfe für Seefahrer.


Putbus

Die "weiße Stadt am Meer" hat ca. 4950 Einwohner. Der Name der Stadt, wie der des bekannten Adelsgeschlechts, kommt aus der slawischen Bezeichnung pod buss, was beim Walde bedeutet. Eine einzigartige klassizistische Residenzstadt errichtete im 19. Jahrhundert Fürst Malte von Putbus, von deren Schönheit man sich noch heute überzeugen kann.

Das einzige Theater der Insel ließ der Fürst von 1819 bis 1821 erbauen.Über dem Eingangsportal findet man ein wunderschönes Fries, das den Gott Apoll im Kreise der Musen zeigt. Der rechteckig angelegte Markt befindet sich gleich neben dem Theater.

Bergen

Bergen hat ca. 16.000 Einwohner und liegt geografisch gesehen in der Mitte der Insel Rügen. Die Kreisstadt die damals noch Gora (Berg) genannte wurde, entstannt 1170 neben der Marienkirche und dem 1193 gegründeten Kloster. Durch die zentale Lage auf der Insel entwickelte sich Bergen so zum Handelszentrum Rügens. Am 30. Juni 1613 wurde Bergen das Stadtrecht verliehen.

Die Marienkirche in Bergen ist die größte und schönste der gesamten Insel. Sie wurde nach dem Vorbild des Lübecker Dom's errichtet. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Ernst-Moritz-Arndt-Turm. Mit einer Höhe von 118m u. NN befindet sich der Turm in der slawischen Wallanlage auf dem Rugardberg. Von der Kuppel aus hat man einen perfekten Überblick auf die ganze Insel.
Zahlreiche Restaurationen in den letzten Jahren verhalfen den Fachverkäufern zu altem Glanz und so manches Kleinod, wie der mittelalterliche "Rechtsstein" wurden wiederentdeckt.


Garz

Die älteste und kleinste Stadt Rügens liegt im Südosten der Insel. Ihr wurde im 13.Jahrhundert das Stadtrecht verliehen und sie war einst Sitz der slawischen Rügenfürsten. Die wohl am besten erhaltene Burgwallanlage Deutschlands ist aus dieser Zeit erhalten geblieben.
Das ganz in der nähe vom Burgwall liegende Ernst Moritz Arndt Museum ist von einem wunderschönen Park umgeben. Im Museum kann der Besucher neben Werken und der Geschichte von Ernst Moritz Arndt auch die Stadtgeschichte von Garz kennenlernen.
Das ehemalige Diabetikerheim ist heute eine Fachklinik für Kinder, die an Erkrankungen der oberen Luftwege leiden.
Beachtenswert sind die St. Petri Kirche, ein spätgotischer Backsteinbau aus dem 14. Jahrhundert und das reetgedeckte Pfarrhaus aus dem 17.Jahrhundert.


Sassnitz

Sassnitz - Fischerdorf, Seebad, Hafenstadt - so die Kurzdarstellung der Entwicklung der Stadt, Sie hat ca. 11820 Einwohner. Schon Theodor Fontane sagte: "denn nach Rügen reisen, heißt nach Sassnitz reisen". Nur wegen des fehlenden Sandstrandes konnte Sassnitz, erstes Seebad Rügens 1824, nicht gegen die Seebäder Binz, Sellin oder Göhren bestehen.

Durch den Zusammenschluss der beiden Fischerdörfer Crampas und Sassnitz entstand die heutige Hafenstatd Sassnitz. Die Stadt kann auf eine lange Seefahrertradition verweisen. Noch heute sieht man kleine Kutter im Hafen ein- und auslaufen. Die Fischerboote und natürlich der frisch geräucherte Fisch üben eine besondere Anziehungskraft auf Jung und Alt aus. Aber auch der Tourismus erlangt zunehmend Bedeutung. Dabei spielt das weiße Gold dieser Region eine wichtige Rolle, denn immer mehr Gäste wollen die Kreide für eine Kuranwendung nutzen.


Binz

Das größte und wohlbekannteste Seebad der Insel Rügen ist Binz. Das Ostseebad ist umgeben von den Buchenwäldern der Granitz, dem Küstenwald der "schmalen Heide" und dem "Schmachter See".
Die Hauptstraße mit zahlreichen Geschäften, Gaststätten und Cafes führt direkt bis an die Seebrücke und den strahlend weißen, feinsandigen Strand.
Sehen und gesehen werden ist die Devise beim Flanieren auf der ca. 4 km langen Strandpromenade.
Mehr als zehntausend Betten aller Kategorien, von Luxushotels bis zu Privatquartieren, stehen den Besuchern in Binz zur Verfügung.


Stralsund

Seit den 30er Jahren verbindet die Rügendammbrücke Stralsund und die Insel Rügen. Die 1234 gegründete Stadt kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Die zahlreichen historischen Bauten verschiedener Stilepochen, wie die Giebelhäuser, die Kirchen und Klosteranlagen zeugen heute noch davon. Die mittelalterliche Backsteingotik findet man am zum Großteil innerhalb der alten Statdmauern. Seit dem Jahre 2002 zählt die Altstadt der Hansestadt Stralsund zum UNESCO-Welterbe. Viele sanierte Bürgerhäuser in der Altstadt stehen heute unter Denkmalschutz. Noch heute stehen rund um den Hafen die alten Speicher aus der Hansezeit, die teilweise restauriert wurden. Von hieraus kann man Schiffsfahrten zu den umliegenden Inseln unternehmen.
Im Oktober 2007 wurde als neue Sundquerung die Rügenbrücke mit einer Länge von mehr als 2800 Metern eingeweiht.